Eheringe: die perfekten Trauringe finden

Sie sind das sichtbare Zeichen der engen Verbindung zwischen zwei verheirateten Menschen: die Hochzeitsringe. Nicht umsonst ist das gegenseitige Anstecken der Eheringe der krönende Abschluss jeder Trauungszeremonie. Angesichts der großen Bedeutung der Trauringe und der Tatsache, dass man sie vom Tag der Heirat an tagtäglich tragen möchte, kommt der Auswahl der perfekt passenden Ringe eine enorme Bedeutung zu.

Trends im Bereich Hochzeitsringe

Eheringe spiegeln nicht nur die Persönlichkeit des Brautpaars wider, sondern sind auch immer ein Stück weit Zeichen ihrer Zeit. Deshalb sind ältere Generationen bevorzugt mit Eheringen aus Gelbgold anzutreffen – während sich bei jüngeren Paaren vermehrt innovative Materialien wie Edelstahl oder Platin etablieren. Es gibt im Bereich der Eheringe auch Trends, die nicht ganz so schnelllebig sind wie Modetrends an sich, jedoch ein gutes Zeichen setzen können, in welchem Zeitraum man geheiratet hat.

Schlichtheit mit Stil: minimalistische Hochzeitsringe

Auch bei Eheringen darf es, ähnlich wie bei Inneneinrichtungen, heute etwas minimalistischer zugehen. Schlichte, einfarbige Trauringe ohne auffällig eingefasste Edelsteine oder Gravuren auf der Außenseite werden heute von vielen Paaren bevorzugt. Auf den ersten Blick sind bei Hochzeitsringen im minimalistischen Design der Damen- und Herrenring nur durch ihre Breite unterscheidbar. Denn traditionell ist der Ehering für den Bräutigam immer etwas breiter als der der Braut. Trotz des minimalistischen Designs können solche Ringe die Blicke auf sich ziehen – beispielsweise durch die Wahl moderner Materialien mit außergewöhnlicher Farbgebung.

Zu den wichtigsten Trends bei Trauringen zählen:

- minimalistisches Design der Trauringe
- filigrane Eheringe
- Ringset für die Braut
- Millgriff-Hochzeitsringe
- Roségold

Filigrane Trauringe für bewusstes Understatement

Zurückhaltung statt Auffälligkeit: Das ist die Wirkung filigraner Eheringe, die zunehmend ihre Fans finden. Schmal, zierlich und zart sind diese ultra-filigran geschnittenen Modelle mit Ringbreiten zwischen zwei und vier Millimetern. Der besondere Vorteil: Für die Herstellung filigraner Trauringe wird weniger Material benötigt als für größere, auffälligere Modelle. Das kommt dem Hochzeitsbudget entgegen.

Eheringe als Ringset

Ringsets, auch als Ringspiel bekannt, sind aus mehreren einzelnen übereinander geschichteten Ringen bestehende Accessoires. Auch als Hochzeitsringe erfreut sich diese Gestaltungsform wachsender Beliebtheit – speziell bei den Brautringen. Der Vorteil: Man kann die einzelnen Bestandteile individuell kombinieren und so zu jedem Outfit und zu jedem Anlass passend seinen Ehering umgestalten.

Millgriff-Ringe für Eheleute

Das Millgriff-Verfahren in der Herstellung von Ringen kommt aus dem Französischen (Millegrain) und wird auch Perlierung genannt. Bei diesem Verfahren drückt der Goldschmied kreisförmige, in Reihe angeordnete Strukturen in den Hochzeitsring, so dass der Eindruck einer winzigen Perlenreihe entsteht. So lassen sich schlichte Trauringe auf individuelle und kostengünstige Weise aufpeppen – auch ohne den Einsatz von Diamanten oder ähnlichen Edelsteinen.

Farbtrend: Roségold

Der Einsatz von Roségold in der Herstellung von Hochzeitsringen hat sich in den letzten Jahren immer weiter verstärkt. Der zarte Farbton zwischen Kupfer und Altrosa spricht viele moderne Paare an und macht sowohl an den Fingern von Frauen wie auch Männern eine gute Figur. Roségold steht für Vintage-Romantik und lässt sich super mit anderen Materialien und Farben kombinieren.

Die verschiedenen Materialien bei Trauringen

Trauringe sind traditionell aus Metall gefertigt. Doch welche Metalllegierungen dafür zum Einsatz kommen, bei dieser Frage hat man als Hochzeitspaar heute gewissermaßen die Qual der Wahl. Denn während es beim Aussuchen von Hochzeitsringen vor einigen Jahrzehnten noch schlicht hieß: Gold oder Silber, ist die Auswahl heute viel größer. Eheringe aus Edelstahl und Titan sind inzwischen ebenso geläufig wie Gold- oder Silberringe. Auch Platin und Palladium haben sich zu beliebten Materialien für Hochzeitsringe entwickelt. Jede dieser Metallverbindungen hat ihre besonderen Stärken.

Ringe aus Gelbgold

Gelbgold-Trauringe gelten als Klassiker. Das grundlegende Material, Feingold, ist allerdings recht weich. Deshalb wird es beim Schmieden von Eheringen meist als Legierung mit anderen Metallen verbunden – beispielsweise Kupfer oder Silber. Durch das vergleichsweise weiche Material haben Eheringe aus Gelbgold häufig schon nach kurzer Zeit Gebrauchsspuren – aber das kann man natürlich auch als Charakterbildung bezeichnen. Schließlich sind es gewissermaßen Spuren des gemeinsamen Lebens als Eheleute.

Rosé- und Rotgold als Ring-Material

Warme Farbgebung und ein modernes Erscheinungsbild sind charakteristische Merkmale von Trauringen aus Rot- oder Roségold. Dieses Material entsteht durch das Mischen von Feingold mit Kupfer sowie mit Silber oder Palladium. Speziell Menschen mit hellem Teint können Ringe in diesem Farbton hervorragend tragen, weil es ihrem Hauttyp schmeichelt.

Grau- und Weißgold für helle Hochzeitsringe

Trauringe, die auf den ersten Blick in die silberne Farbgebung gehen, sind in den wenigsten Fällen Silberringe. Vielmehr sind es raffinierte Modelle aus Weißgold oder Graugold, für die sich immer mehr Brautpaare als Hochzeitsringe entscheiden. Für die Herstellung wird Gelbgold mit Silber oder Palladium gemischt. Um Ringe aus Weißgold besonders hell erstrahlen zu lassen, kann man zusätzlich eine Beschichtung aus Rhodium aufbringen. Kombiniert werden Trauringe aus Graugold oder Weißgold bevorzugt mit Brillanten.

Edelstahl-Ringe als Trauringe

Wer besonders widerstandsfähige Eheringe in schlichtem Design und kühlem Farbton sucht, kann beim Material Edelstahl fündig werden. Durch die Härte dieses Materials hat so ein Ring auch nach längerem Tragen kaum Gebrauchsspuren und sorgt für einen eleganten Fingerschmuck, der farblich eigentlich zu allem passt. Zudem wissen viele Brautpaare das günstige Preis-Leistungsverhältnis bei Edelstahl-Hochzeitsringen zu schätzen.

Titan als Trauring-Material

Hart im Nehmen und elegant im Erscheinungsbild: Hochzeitsringe aus Titan haben sich nicht umsonst eine treue Fangemeinde erworben. Das hypermodern wirkende Material besticht durch Widerstandsfähigkeit und eine helle, kühle Farbgebung. Als reizvollen Kontrast setzen viele Juweliere in Titan-Ringe Elemente aus Gold oder Edelsteine ein.

Eheringe aus Palladium

Palladium ist ein Edelmetall und mit dem Platin verwandt. Für Trauringe kommt in der Regel hochwertiges Palladium in der Legierung PD 950 zum Einsatz. Die Eheringe aus Palladium bestechen durch ein sehr geringes Gewicht und eine tolle Wirkung in Kombination mit Außengravuren oder kleinen Brillanten.

Platin als Material für Hochzeitsringe

Mit ähnlichen Eigenschaften wie Palladium, aber etwas höherem Gewicht gehen Trauringe aus Platin ins Rennen. Man sollte auch hier auf die Legierung Platin 950 setzen.

Extravaganz: Trauringe mit Carbon

Hightech trifft Eleganz bei Hochzeitsringen aus dem außergewöhnlichen Material Carbon. Das Material zeichnet sich durch hohe Stabilität und Festigkeit aus, ist dabei aber unheimlich leichtgewichtig – ideal also für das tägliche Tragen. Carbon wird bei der Herstellung von Eheringen oft mit anderen Materialien kombiniert, die in reizvollem Kontrast zum tiefschwarzen Farbton des Carbons stehen.

Trauringe aus einem Materialmix

Bei der Auswahl passender Trauringe muss sich ein Brautpaar natürlich nicht für nur ein Material entscheiden. Denn es gibt zahlreiche reizvolle Hochzeitsring-Designs, bei denen mehrere Materialien miteinander kombiniert werden. Auf diese Weise entstehen nicht nur interessante Gestaltungsvarianten, sondern man kann auch auf subtile Art die Vereinigung zweier unterschiedlicher Wesensarten symbolisieren. Beliebt ist zum Beispiel die Kombination von Grau- oder Weißgold mit Roségold, Carbon mit Gelbgold, Platin oder Palladium mit Rotgold sowie Edelstahl mit Titan.

6Was sind die robustesten Hochzeitsringe?

Besonders robuste Materialien für Trauringe sind Platin, Palladium, Edelstahl, Titan sowie Weißgold. Legierungen mit Palladium und Platin sind dafür bekannt, dass sie keinen Abrieb haben. Geht es um die Beständigkeit gegen Kratzer, hat auch Weißgold die Nase weit vorn – und was die reine Härte angeht, sind Hochzeitsringe aus Titan oder Edelstahl besonders empfehlenswert. Ringe aus Gold oder Silber hingegen widerstehen Kratzern oder Schlägen nicht sehr gut, was sich schnell in kleinen Macken im Material äußern kann.

Hochzeitsringe, die nicht anlaufen

Mit der Zeit laufen Schmuckstücke aus Metalllegierungen in vielen Fällen an und verändern dadurch ihre Oberflächenfarbe. Besonders bekannt ist dieses Phänomen von Silber, 333er Gold und 375er Gold. Das Anlaufen passiert aufgrund von Oxidationsprozessen, hat auf die generelle Beständigkeit des Hochzeitsrings allerdings keine Auswirkung und kann durch spezielle Reinigungslösungen schnell behoben werden.

Passende Anbieter für Hochzeitsringe finden

Um sich die zum eigenen Persönlichkeitsprofil und Charakter als Paar am besten passenden Trauringe zu sichern, muss man einen Juwelier finden, mit dem die berühmte Chemie stimmt. Dazu kann es durchaus nötig sein, ein bisschen über das eigene direkte Umfeld hinaus auf die Suche zu gehen. Bei der Recherche helfen Branchenportale, auf denen Hochzeitsdienstleister mit aussagekräftigen Profilseiten vertreten sind. Dort kann man gezielt nach passenden Juwelieren in der eigenen Region suchen. Auch der bereits bestehende Kontakt zu anderen Hochzeitsdienstleistern, wie beispielsweise Brautmodengeschäfte, kann hilfreich sein. Schließlich kennen sich die Mitarbeiter dort in der Heirats-Branche aus und können bestimmt den ein oder anderen passenden Juwelier für hochwertige, individuelle Hochzeitsringe empfehlen.